Netzwerk

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Im Folgenden stellen wir diejenigen vor, die sich mit uns mit Mut und Abenteuerlust auf die Reise zur Kulturhanse-Akademie oder gemeinsamen Projekten begaben: Vorhang auf für die Kulturhanseat*innen! Lest hier, was uns besonders an den Laboren begeisterte.

Menschengruppe beim Aufbau eines Netzwerks im Baugebiet, fröhliche Stimmung.

Unsere Netzwerkmitglieder

  • Zschopau

    Mit der DENKMALSOZIAL gGmbH bewarben sich erfahrene Akteur*innen bei uns. Die Organisation ist Initiatorin und Trägerin sozialer und ökologisch nachhaltiger Projekte in Leipzig und im ländlichen Raum Sachsens. Dazu gehören die Entwicklung und der Betrieb von Gemeinschaftsgärten und inklusiven Wohnprojekten. Damit bringen sie sich aktiv in die nachhaltige Stadt(teil)entwicklung ein. Außerdem bieten sie niedrigschwellige Kultur- und Bildungsveranstaltungen unter dem Inklusionsgedanken an. Sie haben also bereits einige Räume entwickelt und auch andere dabei beraten und gecoacht. Mit diesen Erfahrungen im Gepäck heuerten die Ak- teur*innen in der Kulturhanse an und gaben siein unseren kollegialen Beratungen weiter. Natürlich arbeiteten sie auch selbst an einem Konzept: Die Werkstatt für Zivilgesellschaft soll künftig in einem leerstehenden Ladenlokal verwirklicht werden, das dafür noch rekonstruiert werden muss. Dort sollen Menschen das Handwerkszeug und die Unterstützung erhalten, um ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.

     

    Blick durch ein Fenster auf die Altstadt von Zschopau mit Kirchturm im Hintergrund.
  • Zittau

    Der Freiraum Zittau e.V. ist Träger und Seele, stützendes Fundament und treibende Kraft des Hauses Schweizer Bazar. Mit Hilfe des Wächterhausprinzips machen sie dort ihren Namen zum Programm: Freiraum. Ob mit Atelier, Proberaum, Galerie, polytechnischem Werkraum mit Hacker*innenspace und Repaircafé, Capoeira oder Kreativwerkstatt: Sie gestalten das kulturelle und kreative Leben Zittaus mit. Beim 2. Kulturhanse-Markt und 1. Schweizer Bazar durften wir live miterleben, wie dort kreative Akteur*innen mit Bürger*innen der Stadt und Vertreter*innen aus Politik und Zivilgesellschaft in regen Austausch kommen. Zur Teilnahme an der Kulturhanse motivierte sie insbesondere, jungen Menschen Perspektiven mit der Nutzung des Schweizer Bazars zu eröffnen.

    Bunte Kunstinstallation in Zittau mit Fahrrad und farbigen Lichtern im Raum.
  • Zeitz

    In Zeitz lernten wir eine engagierte Gruppe von Kulturmanager*innen und Künstler*innen kennen, die bereits das Kloster Posa wiederbelebten. Ein Teil von ihnen widmete sich zusätzlich der alten Stadtbibliothek in der bis dahin längsten leerstehenden Straße der Stadt.

    Dort durften wir bereits einen Open Space für Kunst sowie weitere kreative Räume bestaunen, die sie zu diesem Zeitpunkt mieteten. Auf der Reise mit der Kulturhanse entwickelten sie ihr Nutzungskonzept hinsichtlich der Angebote für Nutzer*innen, Rechtsform und Finanzierungsmöglichkeiten weiter. Seither ist einiges passiert. Zu unserer Freude teilten sie diese Geschichte mit uns zur Kulturhanse Konferenz: Wie sie ihre Erfahrungen und Netzwerke aus Leipzig, Berlin und darüber hinaus zurück  nach Zeitz brachten. Wie sie Künstler*innen undKreativen dauerhaft und vielfältigen Projekten und Veranstaltungen temporär Raum bieten und damit immer wieder Impulse in die Stadt setzen. Und wie sie das Haus schließlich sogar kauften.

    Historisches Gebäude in Zeitz mit beeindruckender Architektur bei Sonnenuntergang.
  • Zappendorf

    Zappendorf ist der kleinste Ort der Kulturhanse, aber in der Kulturmühle wird Gastfreundschaft großgeschrieben. Hier lernten wir einen Zusammenschluss au Familien, Freund*innen und Engagierten in und um die Mühle kennen. Sie sind in den Handlungsfeldern Kultur und Denkmalpflege, politische Bildung, Partizipation im ländlichen Raum sowie Schutz der Kulturlandschaft aktiv – einige von ihnen seit über zwei Jahrzehnten vor Ort. Gemeinsam verwirk- lichten sie einen bunten Strauß an Projekten, von der Rekultivierung eines Weinbergs über die Mühlenkonzerte und das Stadt-Land-Kunst-Festival bis hin zurEröffnung des Mühlencafés. Sie sind immer auf der Suche nach Wegen und Vorhaben, die das Leben- und Arbeitsumfeld im ländlichen Raum nachhaltig positiv verändern. Im Werkstattprogramm arbeitete ein Teil von ihnen an der Umnutzung einer ehemaligen DDR-Verkaufsstelle für Agrarbedarfsartikel zur BHG (Begegnung – Herberge – Gemeinschaft), ein anderer Teil entwickelte ein regionales Bildungsprogramm.

    Kunstinstallation im Freien mit mehreren Besuchern bei Sonnenuntergang in Zappendorf.
  • Weimar

    Mit dem Lösungslabor e.V. heuerten starke Akteur*innen bei uns an, die bestens in der Stadtmachen- und Immovielien-Szene vernetzt und auch mit uns in mehreren Projekten und Verbünden aktiv sind. Auf ihrer Kreativ-Etage in Weimar boten sie Büro- und Gemeinschaftsräume für gemeinnützige Vereine, Freiberufler*innen und junge Unternehmen aus allen Bereichen der Kreativwirtschaft, riefen viele Kunst- und Kulturprojekte ins Leben und halfen jungen Kreativen in die Selbstständigkeit. Als die Stadtverwaltung Eigenbedarf für die Räume ankündigte, ergriffen die Laborant*innen die Flucht nach vorn, kauften ihre WerkBank und übernahmen damit selbst die Verantwortung für den Betrieb eines nun unverkäuflichen Kreativhauses. Dafür trieben sie innerhalb von sechs Monaten zwei Millionen Euro auf! Und sie sind mit ihren Ideen und Projekten noch lange nicht am Ende: Mit der Erfindung der Stadtverwicklung, einem Zentrum für Beteiligungskultur, überzeugten sie die DROSOS STIFTUNG und setzen das Konzept nun mit deren Unterstützung um. Hier trifft Gründungslabor auf Zukunftsinitiativencampus und Urbanothek. Ahoi!

    Historische Stadtkarte von Weimar mit Markierungen bedeutender Orte.
  • Torgau

    Die Macherinnen in Torgau haben uns mit einer gehörigen Portion Humor und Energie in ihren Bann gezogen. Und sie zeigten uns, wie beeindruckend viel buntes Leben in so einer kleinen Stadt stecken kann. Sie engagieren sich gut vernetzt in den Bereichen Soziokultur, politische Bildung, Beteiligung und Gemeinwesenarbeit. In der Kulturhanse führten sie einige der Fäden zusammen und konkretisierten ihre Angebote in einem elaborierten Konzept mit drei Säulen: Neben der Unterstützung von Gründungs- willigen beinhaltet es die Arbeit mit Vereinen, deren zukunftsorientierte Transformationsprozesse sie mit Werkstätten, Vernetzungsangeboten und Coaching unterstützen. Losen Initiativen mit einer Idee möchten die Torgauerinnen ein strukturelles Dach geben, Knowhow vermitteln und sie ggf. bei der Vereinsgründung beraten. Drittens führen sie Beteiligungsprojekte in enger Abstimmung mit der Stadt durch, die Bürger*innen dazu ermuntern, Macher*innen in ihren Anliegen zu werden. Mit diesen Angeboten erreichen sie auch Jugendliche in Torgau und zeigen ihnen auf diese Weise Perspektiven auf.

    Der Ort

    Torgau, Nutzung verschiedener Netzwerkknotenpunkte in Torgau

    04860 Torgau

    Zwei Frauen mit Bastelbüchern in Torgau, Stadtführerin und Teilnehmerin.
  • Salzwedel

    Wir waren beeindruckt, wie viele Menschen sich in der Kultur-Nische und im Bürgermeisterhof engagieren: In beiden Vereinen sind es rund 50 bis 60 Aktive. Salzwedeler Urgesteine treffen hier auf geläuterte Großstädter*innen; Neu-Salzwedeler*innen, darunter immer wieder auch Geflüchtete, finden bei Baueinsätzen nicht nur einen Wirkungsort, sondern auch Freund*innen und Gemeinschaft; altmärkischer Pragmatismus vermischt sich mit dem kreativen Geist der Berliner, Hamburger und Leipziger Szeneviertel, die vielen jungen Zugezogenen gerade während der Corona-Pandemie zu eng wurden. Gemeinsam retten sie zwei Gebäudekomplexe vor dem Verfall und beleben diese mit Kultur, Handwerk und Kunst. Sie identifizieren sich mit der Hansestadt und schaffen gleichzeitig Identität. Und der Zuspruch gibt ihnen Recht: Sie führten wiederholt erfolgreiche Spendenkampagnen durch und konnten so auch den Bürgermeisterhof mit Privatmitteln kaufen. In der Kulturhanse entwickelten die Bürgermeister*innen ihren Zukunftshafen: ein Ort, an dem kulturelle, künstlerische, soziale sowie der Bildung und dem Handwerk förderliche Initiativen, Projekte und Unternehmungen andocken können, die von traditioneller Wirtschaftsförderung unbeachtet bleiben.

    Innenhof in Salzwedel mit bunten Girlanden, Tischen und Sitzgelegenheiten.
  • Saalfeld

    Saalfeld war für uns in dreierlei Hinsicht besonders. Hier bewarben sich eine experimentierfreudige Amtsleiterin der Stadt und engagierte Mitarbeiter*innen des lokalen Bildungsträgers Bildungszentrum Saalfeld.Gemeinsam sind sie in der Entwicklung des Quartiers Alte Kaserne/Beulwitz aktiv, dem buntesten und jüngsten Teil der Stadt zwischen Wohnblöcken und grünen Wiesen. Und das Gebäude, für das sie in der Kulturhanse ein Konzept entwickeln wollten, existierte noch nicht: Auf einer der grünen Wiesen bauen sie in einem partizipativen Prozess, unterstützt durch die Internationale Bauausstellung Thüringen (IBA Thüringen), ihr Werkhaus. Auf der Brache sollen im Selbstbau mit den Bewohner*innen neuartige Werk- und Frei- räume entstehen, die diesen Perspektiven für Beschäftigung und Engagement eröffnen. Seither waren wir mit den Akteur*innen in Saalfeld in verschiede- nen Projekten zwischen Willkommenskultur, Empowerment und Gründung verbunden. Und die Reise geht weiter: Im September 2022 war der Spatenstich für das Werkhaus!

    Kunstinstallation aus recycelten Paletten mit bunten Akzenten im Freien.
  • Magdeburg

    Das in:takt ist seit 2018 ein urbanes Labor für die Umsetzung von Projektideen. Für die Kulturhanse war es in zweierlei Hinsicht besonders: Erstens wird esorganisiert und gestaltet von Studierenden der Otto-von-Guericke-Universität. Und zweitens befindet es sich in einer Großstadt – sie erhielten gewissermaßen eine Wildcard für die Teilnahme. Die Studierenden schaffen mit dem in:takt einen barriere- und bürokratie- armen Freiraum, in dem andere ihre Ideen verwirklichen können. Außerdem setzen sie viele eigene Projekte um mit dem Ziel, die Nachbarschaft und die Stadt zu beleben. Das Angebot reicht von gemeinschaftlichen Spieleabenden an Sonntagen über monatliche Karaokeabende bis hin zu Kleider- oder Pflanzentauschs und lockt nicht nur Studierende an. Sie arbeiteten bereits im Rahmen der Urbanen Liga mit jungen Stadtmacher*innen aus anderen Orten zusammen. In der Kulturhanse nutzten sie die Werkstätten zum Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe – auch mit nicht mehr ganz jungen Macher*innen. 😉

    Kreativraum in Magdeburg mit bunten Postern und Sitzgelegenheiten.
  • Löbau

    In Löbau trafen wir auf engagierte Bürger*innen, die überzeugt waren: In der Kleinstadt lässt es sich noch besser leben, wenn sie es selbst lebenswert machen. Mit diesem Macher*innen-Geist überzeugte LÖBAULEBT e.V. auch uns. Sie stellten uns den wohl kleinsten Raum der Kulturhanse vor: ein vormals leerstehender Kiosk (und gleichzeitig kleinstes Löbauer Denkmal), den sie mehrmals im Jahr für Veranstaltungen wie den Kurzfilmtag oder den 5-Stunden- Weihnachtsmarkt öffneten. In der Kulturhanse wollten sie sich der Organisation eines festen Ortes für Löbau widmen. Unsere Routen trennten sich zwar zum Ende, aber LÖBAULEBT e.V. haben dieses Ziel erreicht: Neben weiteren Angeboten betreiben sie den Makerspace Geistesblitz, wo junge Menschen für moderne Zukunftstechnologien begeistert und befähigt werden, damit zu arbeiten und eigene Selbermachprojekte anzugehen.

    MacherInnen

    LÖBAULEBT e.V.

    Der Ort

    Löbau, Makerspace und Wohnzimmer

    Johannisstraße 2

    02708 Löbau

    Kleiner Kiosk in Löbau mit moderner Beschilderung und alter Fassade.
  • Kalbe

    Die Künstlerstadt Kalbe ist über die Ortsgrenzen hinaus aus Funk und Fern- sehen bekannt. Bei unserem ersten Besuch überzeugten sie uns aber auch persönlich mit ihrer Energie und ihren innovativen Konzepten, Kunst und Kultur im ländlichen Raum zu fördern und dadurch Leerstand zu beleben – sie bringen „Fülle in die Hülle“. Und warum eigentlich nur einen Raum bespielen, wenn es der ganze Ort sein kann? In Kalbe gibt es erstaunlich viel zu entdecken, zum Beispiel beim Sommer- und Wintercampus, beim Fest der Bänke oder in der Galerie der 100 Brücken. Dabei ist der Künstlerstadt Kalbe e.V. im ländlichen Ostdeutschland bestens vernetzt. Ihre langjährigen Erfahrungen zur Entwicklung ländlicher Räume durch Kunst und Kultur geben sie zum Beispiel in Workshops weiter, oder zuletzt als Best Practice-Partner im Projekt KreativLandTransfer

    Der Ort

    Kalbe, Nutzung von über zehn Gebäuden und Grundstücken sowie des öffentlichen Raums in Kalbe

    Gerichtstraße 26A

    39624 Kalbe

    Buntes Zelt aus Stoffen mit verschiedenen Mustern und Farben.
  • Güsen

    Die Akteur*innen im Dörfchen Güsen wagten sich aus meh- reren interessanten Blickwinkeln an das Thema Gründen. Daseinsvorsorge für das Dorf, Gründen aus der Arbeitslosigkeit und die Unterstützung von Gründungsideen entlang der Sustainable Development Goals in der Region.

    MacherInnen

    bahnhof17 e.V.

    Der Ort

    Güsen, bahnhof17

    DB-Haltepunkt Breiter Weg/Diebsteig

    39317 Güsen

    Historisches Backsteingebäude in Güsen mit Fahrrädern und Halloween-Dekorationen.
  • Görlitz

    Die Akteur*innen in Görlitz kennen wir am längsten. Mit ihnen standen wir bereits für die Entwicklung des Kulturhanse-Projekts, noch vor der ersten Ausschreibung, im Austausch. Umso schöner, dass sie seitdem an Bord der Kulturhanse sind, die freie Szene in Görlitz mit ihrem Gründungslabor stärken und gemeinsam mit den Gründer*innen die Stadt gestalten!

    Lichtbox mit "Ahoj Görlitz" auf einem Tisch neben einer Pflanze.
  • Eisenach

    Mit der IWM verbindet uns eine partnerschaftliche Zusammenarbeit in verschiedenen Projekten auf lokaler bis europäischer Ebene. Die IWM ist ein sozialer Träger der Bildungs- und Teilhabeförderung mit neun Standorten. Sie setzen sich für Menschen ein, die es auf Grund kleinerer oder größerer Benachteiligungen schwerer haben, am sozialen Leben und am Arbeitsmarkt teilzuhaben. Dabei stehen sie mit vielfältigen Ansätzen für eine vielfältige Gesellschaft. Im Rahmen des Kulturhanse-Projektes fokussierte sich das Team auf ihren Standort in Eisenach, wo sie insbesondere gleichgesinnte Sozialunternehmer*innen unterstützen möchten, die mit ihrer Arbeit nicht aus- schließlich Geld verdienen, sondern gemeinsam mit allen Nutzer*innen des Hauses die Welt im Kleinen wie im Großen etwas besser machen möchten. Ein besonderes Thema in der Konzeptentwicklung war hierbei, wie die sehr verschiedenen Zielgruppen der IWM den Ort nicht nur neben- sondern auch miteinander nutzen, Gemeinschaft und Synergien entstehen können.

    Lustige Freunde im Büro, lachen und entspannen bei einem Treffen in Eisenach.
  • Angermünde

    In Angermünde trafen wir auf einen vielversprechenden Verbund aus der Unternehmung Stadt Land Oder und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde in Kooperation mit der Stadt. Gemeinsam öffneten sie bereits eine vormals leerstehende Gründerzeitvilla für die Raumstipendiat*innen, die dort in vielfältigen Bereichen arbeiten, Angebote schaffen und damit das Haus und die Stadt beleben. Auf dieser Basis entwickelten die Verbundpartner*innen in der Kulturhanse mit viel Energie und Kreativität das Konzept für das AngerWERK, dem Zentrum für Gründung, Innovation und Engagement. Damit konnten sie auch die DROSOS STIFTUNG überzeugen und erhielten direkt im Anschluss einen finanziellen Zuschuss für die Umsetzung. Teil des AngerWERK ist ein Gründungsstipendium, das sich insbesondere an Menschen richtet, deren Vorhaben sozial, kreativ, nachhaltig oder ganzheitlich ausgerichtet sind. Daneben verwirklicht die Crew auch Veranstaltungen wie etwa Zukunftswerkstätten zur Entwicklung der Stadt und der Region. Damit heißt es: Ahoi an die ersten Gründer*innen und Leinen los für das AngerWERK!

    Hausführung Schild in Angermünde, handgemalt mit bunten Federn.
  • Altenburg

    Das Team um die Farbküche Altenburg begeisterte uns sofort mit ihren kreativen Ideen und ihrer mitreißenden Art. In Kombination mit sozialunternehmerischer Erfahrung und Denkweise sowie lokalen Netzwerken waren wir überzeugt, dass sie das schrumpfende Altenburg beleben können.

    Heller Raum mit bunten Möbeln, Pflanzen und Dekorationen, im Hintergrund große Fenster.
  • Lauscha

    Ausstellungen internationaler Artists in Residence, Glasmalerei-Workshops, Punkrock-Konzerte und mehr – das würde nicht jede*r erwarten im keine 4.000 Einwohner*innen zählenden Lauscha am Südhang des Thüringer Waldes. Doch die Crew des Kulturkollektivs Goetheschule e.V. ist für einige Überraschungen gut. Das Backsteingebäude der alten Goetheschule, wo fast alle aus Lauscha zur Schule gegangen sind, stand jahrelang leer. Bis das Kulturkollektiv einzog und dort seitdem ein Mit- und Nebeneinander von Kulturschaffenden und Künstler*innen in und um das Gebäude entwickelt – „ein BAUHAUS-Arbeitskonzept in der tiefen Provinz“. Und eine spannende Ausgangslage für ein Gründungslabor. Unsere Routen kreuzen sich noch immer ab und an und wir sehen, wie das Kulturkollektiv weiterhin in den Ort wirkt – etwa mit dem regelmäßigen Glasstammtisch oder der Zukunftskonferenz, wo sie in Kooperation mit der Fachhochschule Erfurt und der Stadt Lauscha Raum für die Entwicklungen von Ideen und Handlungsansätzen für die Zukunft der Region geben.

    Historisches Lauscha-Gebäude mit grüner Kletterpflanze an der Fassade.