Ziele
- Zugang zum Gründen erleichtern
- Unternehmerische Kompetenzen stärken
- Gründungsinteressierte unterstützen
- Inklusives Gründungslabor aufbauen
- Inklusion in der Gründungslandschaft stärken
Das Werkhaus Inklusion ist ein offener Ort, an dem aus Ideen erste Schritte werden. Hier treffen sich und gründen vor allem junge Menschen mit internationalem Hintergrund – nicht nur am Schreibtisch, sondern im Austausch mit anderen. Gemeinwohl wird dabei nicht später ergänzt, sondern von Anfang an mitgedacht.

Erfurt und Umgebung ziehen viele internationale Studierende an. Das Labor schafft für sie und andere junge Gründer:innen einen Raum, in dem Inklusion konkret wird: niedrigschwellig, mehrsprachig und gemeinschaftlich. Erst ausprobieren, dann formalisieren: Im Mittelpunkt steht ein sicherer Einstieg ins Gründen, der Austausch ermöglicht, bevor Schritte wie Businessplan oder Finanzierung anstehen.

Gründen ist schon komplex. Und aus einer anderen Kultur heraus oft noch viel mehr. Bürokratie, Sprache, System verstehen. Und dann kommt auch noch die Frage nach dem Gemeinwohl. Genau da setzen wir an: Wir unterstützen so, dass Gemeinwohl nicht als Zusatz erscheint, sondern von Anfang an mitgedacht wird. Denn genau dieses Bewusstsein macht am Ende den Unterschied in einer Gründungsgeschichte.
Werkhaus Inklusion gehört zu den ersten Laboren im Kulturhanse-Verbund und hat die Entwicklung von Beginn an mitgeprägt. Im Erfurter Norden arbeitet das Team da, wo Gründung oft am kompliziertesten wird: im Übergang zwischen Idee und Realität. Viele der Teilnehmenden kommen aus dem Ausland nach Erfurt, studieren hier und fragen sich, wie es nach dem Abschluss weitergeht.
Werkhaus Inklusion reagiert damit auf eine Lücke zwischen bestehenden, stark formalisierten Gründungsangeboten und dem Bedarf nach einem sprachlich zugänglichen, gemeinschaftlichen Einstieg. Denn die Community bringt spannende Ideen mit: für Dienstleistungen, Produkte, soziale Projekte, und zugleich stoßen sie auf Fragen zu Aufenthaltsstatus, Anerkennung von Abschlüssen oder rechtlichen Rahmenbedingungen. Genau an diesem Punkt setzt das Labor an. Die Arbeit beginnt selten mit Zahlen oder Formularen, sondern mit Gesprächen. In Workshops wird gemeinsam gedacht, diskutiert und konkret gearbeitet. Und es wird immer der Raum für Austausch und einander kennenlernen mitgedacht. Bei Netzwerkveranstaltungen kommen erfolgreiche Migrapreneure zu Wort, berichten von ihren eigenen Erfahrungen und teilen Einblicke, die in keinem Ratgeber stehen.
Das Team versteht sich nicht als allwissende Beratungsstelle, sondern als Knotenpunkt. Wo eigenes Wissen endet, beginnt die Vernetzung: zu anderen Organisationen, zu Expertinnen und Experten, zu Förderstellen. So entsteht ein Geflecht aus Unterstützung, das über einzelne Formate hinausgeht. In Workshops wird Gemeinwohl nicht abstrakt diskutiert, sondern konkret durchgespielt: Welche Auswirkungen hat mein Vorhaben auf mein Umfeld? Wo entstehen soziale oder ökologische Effekte? Und wo kann ich realistisch beginnen?
Gründungsinteressierte in die Selbstständigkeit begleitet
Zweisprachiges Programm für internationale Gründer*innen aufgebaut
Enges regionales Partnernetzwerk etabliert
30 Mikroprojekte finanziert
Über 250 Schüler*innen durch das Entrepreneurship Education Programm ‘Campusunternehmer’ erreicht
Das Werkhaus Inklusion schafft Räume, in denen Gründung unabhängig von Herkunft, Sprache oder Voraussetzungen möglich wird. Inklusion ist hier Praxis: durch zugängliche Formate, mehrsprachige Unterstützung und eine Community, die unterschiedliche Perspektiven bewusst einbindet.
Offene Arbeitsplätze und ein gemeinschaftlicher Ort, an dem Ideen wachsen und Austausch selbstverständlich ist. Coworking und Community gehen hier ineinander über und schaffen Verlässlichkeit im Alltag.
Strukturierte Programme und kompakte Formate vermitteln unternehmerisches Wissen verständlich und praxisnah. Von mehrmonatigen Workshops bis zu intensiven Wochenenden entsteht ein Zugang, der ins Handeln führt.
Unternehmerisches Denken wird früh verankert und in Bildungskontexte getragen. In Schulen entstehen erste Berührungspunkte mit Selbstständigkeit, die Perspektiven öffnen und Eigeninitiative stärken.
Ein Format für Menschen, die gründen wollen und Gemeinwohl nicht später ergänzen, sondern von Beginn an mitdenken. Der Gründungskurs zeigt, wie aus einer Idee ein Vorhaben wird, das Wirkung entfaltet – für sich selbst, für andere und für die Umgebung.
Ein praxisnahes Einstiegsformat, das Gründungsinteressierte dabei unterstützt, ihre Ideen zu schärfen, Gemeinwohl zu integrieren und erste konkrete Schritte in Richtung Umsetzung zu entwickeln.
In Interviews teilen die Labore ihre Erfahrungen aus der Umsetzung der Formate. Sie berichten von Herausforderungen, Erkenntnissen und offenen Fragen – und machen ihr Lernen aus der Praxis sichtbar.
Die Learnings entstehen gerade und werden in Kürze veröffentlicht.


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